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Hammerschlegel, Y-Messer worauf ist zu achten?

Hammerschlegel, Y-Messer worauf ist zu achten?

Ein Mulcher ist in der Landwirtschaft und Landschaftspflege unverzichtbar. Doch wie bei jedem Arbeitsgerät gilt: Die beste Maschine liefert nur dann Topergebnisse, wenn die Werkzeuge in Schuss sind. Wenn die Hammerschlägel verschlissen sind, steht ein Wechsel an. Doch Vorsicht – wer hier falsch vorgeht, riskierte teure Folgeschäden.

Hier sind die wichtigsten Grundregeln für den Schlägelwechsel:

1. Niemals nur einen einzelnen Schlägel tauschen

Es ist verlockend, nur den einen defekten Schlägel zu ersetzen. Doch das ist ein gefährlicher Fehler. Hammerschlägel sitzen auf einer schnell rotierenden Welle. Da neue Schlägel schwerer sind als abgenutzte, führt ein einzelner Austausch zu einer Unwucht.

  • Die Folge: Starke Vibrationen an der Maschine und am Schlepper, die die Hauptlagerung des Rotors vorzeitig zerstören.

  • Die Regel: Tauschen Sie immer den gesamten Satz aus.

  • Ausnahme bei Bruch: Sollte ein Schlägel abreißen, müssen Sie zwingend den beschädigten Schlägel und den auf der Rotorwelle genau gegenüberliegenden Schlägel ersetzen, um das Gleichgewicht zu halten.

2. Auf das Gewicht achten (Die 3%-Regel)

Beim Einbau darf der Gewichtsunterschied zwischen den einzelnen Schlägeln in einer Maschine maximal 3 % betragen. Qualitativ hochwertige Anbieter wie der Industriehof Scherenbostel wiegen die Schlägel deshalb bereits vor dem Verkauf präzise aus, um Unwuchten zu vermeiden.

3. Sicherheit geht vor: Normteile immer erneuern

Verwenden Sie niemals alte Schrauben und Muttern wieder!

  • Diese Bauteile leisten unter extremer Belastung Schwerstarbeit.

  • Sie können im Betrieb verbiegen oder interne Risse bilden, die man mit bloßem Auge nicht sieht.

  • Tipp: Tauschen Sie Bolzen und Sicherungsmuttern bei jedem Schlägelwechsel konsequent mit aus.

4. Das richtige Drehmoment beim Festziehen

Während ein Schlagschrauber zum Lösen der alten Muttern ideal ist, sollten Sie beim Festziehen der neuen Schlägel Vorsicht walten lassen:

  • Da meist Sicherungsmuttern verwendet werden, reicht ein Festziehen von Hand völlig aus (maximal 120 Nm).

  • Vorteil: Die Muttern halten durch die Sicherung fest, lassen sich aber beim nächsten Wechsel deutlich leichter wieder lösen.

5. Profi-Tipp: Längere Standzeiten durch PTA-Beschichtung

Wenn Sie die Intervalle zwischen den Wechseln verlängern möchten, sind PTA-beschichtete Hammerschlägel eine Überlegung wert. Diese verfügen über eine spezielle Schweißraupe mit Wolframcarbid auf der Ober- und Unterseite.

  • Dies sorgt für einen deutlich geringeren Materialabtrag.

  • Sie erreichen wesentlich längere Standzeiten und sparen langfristig Wartungskosten.


Fazit: Ein korrekter Wechsel spart Zeit, Geld und schont Ihre Maschine. Schauen Sie sich in unserem Shop um – wir bieten hochwertige Hammerschlägel und passende Normteile in Profi-Qualität an!

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